Dienstag d. 13. April 2010

Ukraine

Ich strample nun schon wieder durch die schöne und noch nicht so grüne Ukraine. Aber so langsam wird es auch hier Frühling. Seit Tagen versuche ich mein Zelt mal wieder aufzustellen, komme aber nicht dazu. Immer werde ich ins Haus eingeladen. So auch gestern. Ich hatte erfolgreich meine "Leinwandvilla" aufgestellt, den Kocher rausgeholt, da musste ich alles wieder einpacken. Abendbrot, Jurassic Park in russisch im Fernseher und endlich nach 135 km ins Bett.
Davor habe ich einen Regentag in einem großen Haus eines Meisters ausgesessen. Der Mann baut seit Jahren riesige Altäre für die hier wie Pilze aus dem Boden spriessenden griechisch-katholischen Kirchen. Überhaupt veränderte sich mit dem Grenzübertritt eine ganze Menge: Die Zahl der Autos nahm rapide ab, die Pferdegespanne zu. Die Schriftzeichen wurden gyrillisch und werden mich bis zum Ende der Radreise noch begleiten.
Jetzt geht es weiter, vorbei am Karpatengürtel in die schöne Bokovina, wo ich 1997 schon mal auf rumänischer Seite weilen durfte. Die Sonne lacht, die Strasse ruft mich zurück. Jetzt werde ich meinen kleinen Laptop zuklappen, das Cafe und die bunte Stadt Ivano-Frankisk im Süden der Ukraine verlassen und weiter auf der sehr schlechten Straße kurbeln.
Km Stand 1281

Tour014
Eine typische Holzkirche im Osten von Polen

Tour015
Noch ein letztes Bild aus Polen

Tour012
Beim Meister zu Gast

Tour011
in der Ukraine findet man noch viel russische Technik

Tour010
Kekspause

Tour013
Ein Kunstwerk am Straßenrad

Tour009
Und hier die dazugehörige Bushaltestelle

Donnerstag d. 8. April 2010

Polen ist fast geschafft

Seit dem ersten April bin ich nun schon wieder unterwegs. In der ersten Woche gab es erwartungsgemäß viele Erlebnisse. Wir starteten zu sechst. Ab dem Knappensee in der Oberlausitzer Seenlandschaft gab es dann nur noch 4 Teilnehmer, die sich am zeiten Tag in Polen auf nur zwei Mann reduzierten. Tom aus Dippoldiswalde und ich kämpften uns durch Regen und kaltes Wetter durch Schlesien. Allerdings bleib uns ein mäßiger Rückenwind treu.
Seit zwei Tagen kurbele ich schon alleine durch den wilden Osten von Polen und genieße die Gastfreundschaft unserer Nachbarn. Heute gab es wieder die ersten Sonnenstrahlen uns angenehme Temperaturen. Wenn alles gut geht werde ich Übermorgen die Grenze zur Ukraine überrollen.
Km Stand: 889

Tour003
Zünftige Verabschiedung in Bad Düben

Tour005
Abenmdstimmung an der Elbe

Tour002
Blick auf das Kraftwerk Boxberg

Tour006
Erstes Nachtlager beim östlichen Nachbarn

Tour004
Besuch an unseren Zelten

Tour001
Das ehemalige Bresslau ist erreicht

Tour007
Fast überall zu finden: der polnische Papst

Tour008
70%iges Stillleben

Freitag d. 26. März 2010

Gute Nachricht vorm Start

Soeben ist die zweite Auflage meines Afrikabuches im Mitteldeutsche Verlag angekommen. Ich habe mir gleich ein paar Exemplare abgeholt.

MDV-001
Die neue Auflage ist da

Montag d. 22. März 2010

Letzte Vorbereitungen

So langsam scheint ja der Frühling zu kommen. Heute gab es in meiner Werkstatt den letzten technischen Check meines Reiserades, bevor es nächsten Donnerstag losgeht. Die Packtaschen sind aufgefüllt mit dem "Hausrat" den man unterwegs braucht. Die Ausrüstung, wie Zelt, Sachen etc. ist im Vergleich zur Afrikatour leichter geworden. Aber ich habe mein Dokumentationsmaterial um eine Videokamera und ein kleines Netbook plus Zubehör erweitert. so das ich nur ganz wenige Kilogramm leichter sein werde, wenn überhaupt. Doch ehe ich die Berge Ostsibiriens erreicht haben, sind die Waden trainiert. In diesem Sinne freue ich mich schon auf den nächsten Donnerstag.

Vladivostok-001
Letzter Check


Mittwoch d. 3. März 2010

Start nach Vladivostok

Jetzt ist es fest: Am 1. April um 10 Uhr geht es los. Da fangen die Speichenräder sich in Richtung Osten zu drehen. Der Schlusspunkt der ca. 13000 km langen Kurbelstrecke soll die Stadt Vladivostock am Pazifik sein. Es soll durch den Süden von Polen, durch die Ukraine, durch die steppen Kasachstans und über die waldigen Berge Ostsibirien gehen. Natürlich möchte ich auch den schönen Baikalsee sehen. Besonders freue ich mich, traditionell über Land, mit der Transsibirischen Eisenbahn zurück zu fahren.
Aber die Reise steht wie alle Touren die ich bis jetzt unternommen habe unter dem Motto: "Lieber gescheitert als es nie versucht zu haben".
Alles ist schon gepackt. fehlt nur noch das Visa für Kasachstan und Russland, das ich hoffentlich Ende des Monats bekommen werde.
Wer möchte kann mich ein Stück des Weges begleiten. Es werden mindestens 100 Kilometer pro Tag zurückgelegt. Geschlafen wird im Zelt oder billigen Herbergen übernachtet. Freitag Abend werde ich am Knappensee bei Hoyerswerda erwartet.
Dann soll es weiter nach Schlesien und Südpolen gehen.

Stadtwerke001
Stadtwerke Wolfen - Kilometer 0 am 1.4.10


Sonntag d. 17. Januar 2010

Tag der offenen Tür

Samstag morgen konnte jeder für zwei Stunden sich im Heinrich Heine Gymnasium umschauen. Das wurde vor allen Dingen von den Eltern der Schüler genutzt, die großes Interesse hatten sich in den Räumlichkeiten der Schule umzusehen. Die Schulvereine präsentierten sich. Es gab einen Kuchenbasar und auch der Schulpate hatte einen bescheidenen Stand mit seinem "Arbeitsgerät", dem Fahrrad.

Gymnasium-Jan-10

Samstag d. 16. Januar 2010

Orient

Gestern war es soweit. Ich ließ ein begeistertes Publikum an meiner Fahrt durch die Türkei, Syrien und Jordanien bis zum Sinai im Kulturhaus in Wolfen teilhaben. Es war eine Vortragspremiere und es wurde ein interessanter Streckenabschnitt beschrieben, den ich 2006 bei meiner Anreise nach Afrika mit 7000 km bewältigte. Der anhaltende Applaus bestätigte, dass diese Ecke unserer Erde nicht nur mich begeistert hat.

Orient
Das Bühnenbild mit Fahrrad und Nachtlager

Mittwoch d. 9. Dezember 2009

Das Jahr 2009 geht zu Ende

...deshalb wünsche ich schon jetzt allen Besuchern meiner Homepage eine schöne Advents- und Weihnachtszeit, einen guten Rutsch ins neue Jahr. Und natürlich auch für 2010 viel Gesundheit, Schaffenskraft, Glück, Frieden...und was sonnst noch alles dazugehört. ....vielleicht auch ein Schutzengel?!
P.S. Der Start meiner Reise nach Vladivostok in Ostsibierien findet am 1. April 2010 vor den Toren der Stadtwerke in Wolfen statt. Die Urzeit wird noch bekannt gegeben weitere Infos

Engel
Friedhof in New Orleans

Sonntag d. 22. November 2009

Abgefahren

Abgefahren war das Motto in Halle 4 auf dem Messegelände in Leipzig. Auch ich war mit von der Partie und konnte mich mit vier Vorträgen und einem Stand mit einbringen. Die Ausstellung Rund um das Thema Fahrrad war eingebettet in die Touristik- und Caravan-Messe die jedes Jahr in der alten Messestadt Einzug hält. Die Atmosphäre war locker, die Fragen interessant und das Wochenende sehr arbeitsreich aber auch schön.

Messe-Leipzig-09
Mein "Basislager" neben der Bühne in Halle 4

Donnerstag d. 19. November 2009

Unterricht einmal anders

Heute war ich in meiner Patenschule, dem H.-Heine-Gymnasium in Wolfen und hielt eine Doppelstunde vor vollen Klassenzimmer. Es war eine Mischung aus Geografie,-Geschichte- und Ethnologie, die ich versuchte anhand meiner Afrikareise zu vermitteln.Überrascht war ich von der Disziplin und die aktive Mitarbeit der begeisterten Schüler. Es gab viele Fragen die ich versuchte zu beantworten. Außerdem war es eine gute Einstimmung auf ein Hilfsprojekt was die Kinder für Kenia starten wollen. Sie sammeln Spenden im Rahmen des Projekts "Shangilia mtoto wa Afrika" (freue dich Kind Afrikas) für Straßenkinder.

Gymnasium
"Meine Klasse"


Seiten: vorherige 1 2 3 4 5 6 nächste