Radabenteuer Amerika 2004
verfolgen Sie auf der Karte die Route von Thomas Meixner

Am 10. Juni 2004 ist Thomas Meixner zu einem neuen Radabenteuer aufgebrochen. Per Flugzeug ging es von Frankfurt nach San Francisco. Von dort aus wird er in den nächsten 3 Monaten den amerikanischen Nordkontinent von West nach Ost durchqueren um dann von Miami aus den Heimflug anzutreten.?Auf dieser Seite werden wir diesen "Kurztrip" wieder so gut es geht begleiten. Immer wenn sich Thomas meldet, werden wir das hier veröffentlichen.

8. 9. 2004 - Thomas ist wieder da!
Pünktlich um 13:50 Uhr landete er heute wieder hier auf heimatlichem Boden - am Flughafen Leipzig-Halle. Nicht nur mit einem Wagen voll Gepäck und Else II sondern auch mit vielen, vielen Reiseeindrücken und Erinnerungen.?Wir dürfen auf ein Fazit von ihm gespannt sein.
Willkommen zu Hause, Thomas!

8. 9. 2004 - 21:45 Uhr
In diesen Minuten steigt Thomas gerade in Miami in den Flieger. Er hat eben noch einmal angerufen. Alles ist eingecheckt und gut verstaut. Und obwohl auch die letzte Nacht ähnlich wie die im vergangenen Jahr in der Mongolei verlief (ein bis zwei kleine Abschiedsdrinks...) - endete diese zum Glück nicht wieder im Gefängnis, so dass wir morgen mit seiner Ankunft in der Heimat rechnen können.
Am Montag hat er noch einmal einen Ausflug mit den beiden Freunden, die er in Miami kennen lernte, in die Everglade-Sümpfe unternommen - mit dem Kanu. Es war ein sehr interessanter Tag für ihn. Mehrer Alligatoren kamen zum Teil bis auf einen Meter an ihn heran...
Die Tour geht nun zu Ende. Die letzte Etappe - mit dem Flugzeug - beginnt. Hinter Thomas liegt eine ereignisreiche, interessante und auch wunderschöne Zeit. Er hat wettermäßig alles erlebt, was Petrus hergab: Hitze, Schwüle, Sonne, Regen und zum Schluß auch noch einen Hurrican mit noch mehr Regen. Quer durch die USA radelte er insgesamt 7525 Kilometer. Er schoss über 1200 Fotos und wird sicher viel zu berichten haben von dieser "USA-Sommer-Tour 2004"

6. 9. 2004
Der Hurrican ist vorrüber und promt kam in der Nacht die nächtse Meldung von Thomas - es ist also alles okay! Hier der Text:
hallo! hier schnell die neuesten, vielleicht die letzten nachrichten von dieser reise. Der Hurrican war nicht so schlimm wie erwartet und traf auch weiter nördlicher aufs Festland, so dass wir hier nur ein paar stürmische Tage, vermischt mit jede Menge Regen abbekommen haben. Drei Nächte verbrachte ich in der Schule, zusammen mit ca. 1500 Menschen. viele Helfer, auch vom amerikan. Roten Kreuz und eine handvoll Polizisten sorgten insgesamt für einen reibungsfreien Tagesablauf. Insgesamt waren diese Tage eine gute Erfahrung. ich lernte viele neue Menschen kennen, unter anderem Theresa mit ihrer Familie, die hier ihren Dienst versah. Wir sahen uns meine Weltreise DVD über Laptop an. Alle waren begeistert und konnten gar nicht glauben, wie weit man mit einem Fahrrad kommen kann, nämlich um die ganze Erde.
Theresa versprach mir einen gemeinsamen Trip, zusammen mit ihrem Freund in die Everglades zu fahren. dieses Versprechen ging schon heute in Erfüllung. Als gegen Mittag die "Show" zu ende war, und alle Menschen das Gebäude verlassen hatten, lud ich mein Fahrrad auf den Truck und fuhr zum Haus von Theresa. wir begrüssten den Hund, schraubten die Bleche von den Fenstern, räumten etwas auf. Und ab ging die "Fuhre" in die Wildnis von Suüdflorida.
Jetzt sind wir geade von unserer Minireise in die Suempfe zurück. Ich bin bei sehr netten Menschen zu gast, der hahn schmort in der Pfanne....traumhafte letze Tage einer schönen Reise...
Thomas Meixner   km Stand 7390!

03. 9. 2004
Gegen 17 Uhr rief Thomas an. Er ist wieder auf dem Festland von Florida. In wenigen Stunden wird der Hurrican "Frances" dort erwatet. Thomas ist in einer für solche Fälle gerüsteten Turnhalle - zusammen mit etlichen Amerikanern, die keinen festen oder besser gesagt keinen hurrican-festen Wohnsitz haben. Die Turnhalle ist aus massiven Beton sturmsicher gegossen. Trotzdem ist er natürlich sehr gespannt, was da in wenigen Stunden passieren wird. Er befindet sich jetzt im Süden von Miami - also direkt in der Zone wo der Hurrican zur Zeit erwatet wird. Eine nächste Kontaktaufnahme zu ihm ist für Sonntag Vormittag geplant, wenn eventuelle Hurricanschäden an Telefonleitungen dies nicht verhindern. Druüken wir ihm die Daumen! Hier die zur Zeit gültige Vorhersage für "Frances" - näheres beim National Hurrican Center

30. 8. 2004
Thomas hat sich heute telefonisch gemeldet. Leider hat er nur den Anrufbeantworter erwischt und leider waren es nur 4 Sekunden... Nur so viel war zu verstehen, er ist nun am südlichsten Punkt der USA angekommen: er ist in Key West.
Damit neigt sich nun seine Tour so langsam dem Ende entgegen - noch eine reichliche Woche und in Miami wartet sein Flugzeug zurück nach Europa.
Ergänzung: gerade eben - kurz vor Mitternacht - noch ein Anruf von Thomas. Es geht ihm gut, er genießt das "schöne Fleckchen Erde" dort in und um Key West. Man riecht schon die Karibik, sagt er. In den Nächten wird es nun nicht mehr unter 25 Grad. In den letzten verbleibenden Tagen - auf dem Weg Richtung Miami - wird er noch ein wenig in einem Yachthafen arbeiten, den ein Deutscher betreibt. Dort wir der voraussichtlich auch die letzten Nächte der Tour verbringen.
Aktueller Kilometerstand: 7180km

27. 8. 2004
hallo!
hier wieder mal die neuesten Nachrichten. ich habe Miami erreicht und werde noch in aller Ruhe zum südlichsten Punkt der USA, Key West radeln, um dort noch ein paar tage "rumzukriegen". in den letzten tagen war ich in den Everglades unterwegs. Nichts als Sumpf. Aber höcht interessant. Eigentlich Natur pur. Aber zu der Natur gehören aber auch milljarden vom Mücken, die mir hier unten das Leben, vor allen Dingen aber die Abende, zur Hölle machen. Gestern aber bin ich eine unbefstigte Piste durch diese Dickicht gefahren. Die Sonne schien auf diese Piste und es war sehr heiß. Überall sonnten sich die Aligatoren, um Energie zu tanken. Aber ich kann euch sagen, das diese Spezie sehr scheu ist. Ich fur sehr langsam heran, aber da hatten mich die Biester auch schon entdeckt und machten jeweils einen Sprung ins Wasser, wo sie sich sicherer fühlen. Einmal watschelte ein ca 4 Meter langes Exemplar in 40 meter Entfernung über den Weg, das war schon ein Schauspiel für sich. Ansonsten gibt es noch was Wettertechnisches: hier um diese Jahreszeit, ist sozusagen Regenzeit, das heißt, es regnet eigentlich jeden Tag. Der Vormittag ist sonnig und gaukelt einem einen schönen Tag vor, aber dann kommen plötzlich wie aus dem Nichts dunkle schwarze Wolken empor und es regnet mit Unterbrechungen bis zum Sonnenuntergang. An dieses Wetter muss sich der Radtourist hier um diese Jahreszeit gewöhnen. Ich werde mich in ein paar Tagen noch einmal melden! Alles gute nach Deutschland!
Thomas Meixner
 
24. 8. 2004
Eine erneute Wortmeldung von Thomas erreichte uns heute:
habe gestern mal wieder einen Tag Pause eingelegt, denn am Samstag Abend landete ich auf einer Farm mit kleinem Sägewerk, die von Menoniten betrieben wird. das sind Christen, die vor ein paar Jahrhunderten in Europa verfolgt wurden und nun in den USA und auch in Kanada heimisch sind. Ich bekam eine Einladung zum Gottesdienst und konnte auch, was nicht selbstverständlich ist, ein paar Fotos machen. Jetzt bin ich in höhe Tampa und hoffe dass es ab dem Nachmittag wieder etwas ruhiger auf der Straße zugeht. in den letzten zwei Tagen hat es am
Nachmittag ganz schön geschüttet, geblitzt und gedonnert, habe aber immer einen guten Platz bekommen. Florida ist wieder mal schön zu bereisen, bzw. zu beradeln. die Menschen scheinen hier wieder offener und freundlicher zu sein.  Ich nähere mich so langsam der Schneise, die unser Wirbelsturmfreund "Charley" in die Landschaft geschnitten hat. Mal sehen, was ich da zu sehen bekomme?! alles Gute aus dem überwiegend sonnigen Florida an alle Besucher meiner Webseite! Thomas!

21. 8. 2004
Heute gibt es wieder ein paar persönliche News vom Weltenradler. Er ist nun in Florida und hat noch genuegend Zeit sich diesen Bundesstaat anzusehen. Hier aber nun seine Nachricht:
hallo,
da bin ich noch einmal mit den neuesten Reisenews. Vorweg erst einmal den Kilometerstand: 6130!
Ich habe in den letzten Tagen ganz schön rein gehauen und mich in einem relativ schnellen Tempo in diese riesige Halbinsel Florida reingefressen. 860 km in sechs Tagen. Und zu meiner Überraschung gibt es hier noch ruhige Ecken. Das war in den ersten Tagen nach der Staatsgrenze überhaupt nicht so. dort quälte und kämfte ich mich durch einen "Urbanen King- Kong", wie ich ihn seit San Franzisco nicht mehr erlebt hatte. Alles voller Häuser, Hotels, Fast Food Restaurants, Autos, kurz um: Caos. Und das Schlimmste von Allen war, dass es so gut wie aussichtslos war, ein schönes Plaetzchen für die so wichtige Nachtruhe zu finden. ich erinnere mich noch sehr gut an den wohl schlimmsten Tag im Nordwesten von Florida. ich versuchte diesem Caos zu entwischen und "keulte, was das Zeug hielt" -Fehlanzeige- nach Tageskilometer 171 gab der Weltenbummler auf und verkroch sich hinter einen Busch in Straßennähe. aus Sicherheitsgründen wurde an diesem Abend kein Mückennetz aufgestellt. Das Ergebnis dieser völlig schlaflosen Nacht waren viele Muükenstiche und ein Thomas der sich völlig ko durch den viel zu heißen Tag schleppte.
Jetzt radle ich der grossen Stadt Tampa entgegen,die ich aber umfahren will. Viel Wald, wenig Autos, kleine Ortschaften. Ich genieße einfach die schönen Tage und bewege mich etwas langsamer meinem Ziel  Miami entgegen, das nur noch ca. 650 km weit entfernt liegt. Ich werde noch den Everglade Nationalpark besuchen und zum südlichsten Punkt der USA, "Key West" radeln um dann zu versuchen, für meine allerletzten Tage ein relativ ruhiges Plätzche in oder um Miami zu suchen.
Also, wenn irgendein Besucher meiner Homepage eine Idee hat, wo man einen kostenlosen Platz fürs Zelt finden kann, so lasst es mich wissen!!! (Gästebuch - Danke)
Thomas!
 
16. 8. 2004
Ein Anruf aus den USA! Das Wichtigste vorweg: der Hurrikan ging weiter östlich an Land (es war in den Nachrichten zu sehen) und somit hatte der Weltenradler zumindest aus dieser Richtung keine weiteren Probleme. Trotzdem verlief der gestrige Tag für ihn nicht so ganz wie gewünscht. Erst 2 Pannen (Mantel gewechselt) und dann große Probleme beim Nachtquartier. Die Menschen im amerikanischen Süden sind offensichtlich sehr extrem: entweder überaus freundlich oder eben ablehnend. Und Letzters musste Thomas gestern erleben. Und das auch noch auf dem Gelände einer Kirche. Erst wies ihm der Prediger einen Platz auf dem Land zu, wo er zelten konnte, dann hatte er es sich aber wohl doch anders überlegt und lies ihn wieder das Zelt abbauen... Ein paar "zufällig" vor Ort anwesende und auch wirklich nette Polizisten halfen ihm aber dann ein Quartier für die Nacht zu finden. Das war auch dringend nötig, denn es war schon 22 Uhr. Als er dann endlich zu Ruhe kam mußte sich Thomas schweren Herzens an seine letzte Reise durch Polen erinnern, wo es solche Probleme wie hier eben bei diesem Prediger nicht gab.
Nun steht Thomas kurz vor der Grenze zu Florida - es sind vielleicht noch 2 Stunden mit dem Rad...

12. 8. 2004
Heute habe ich mit Thomas telefonieren können. Es geht ihm sehr gut. Er ist zur Zeit in New Orleans bei einer Familie, die von seinen Touren so begeistert waren, dass sie es nicht zulassen wollten dass er "nur" in ihrem Garten im Zelt schläft. Sie luden ihn zu sich ein. In den nächsten Tagen geht es aber weiter in Richtung Osten. Nur noch 2 Probleme hat Thomas vor sich: einen Hurrikan und einen Hurrikan... Aber er ist guter Dinge, auch diese Schwierigkeiten zu meistern. Schließlich hat er noch fast 4 Wochen Zeit für die letzten Kilometer...

10. 8. 2004
Thomas ist inzwischen weit im Süden - kurz vor New Orleons. Heute traf ein neuer Bericht von ihm bei uns ein - hier gleich die ungekürzte Fassung:
Hallo,
hier gleich noch die neuesten Nachrichten:
Stehe sozusagen vor den Toren New Orleans. Ich fahre schon seit zwei Tagen am Mississippi entlang aber seit gestern gibt es keine Romantik mehr: der fluß ist hier unten gesäumt von Industrieanlagen. Auch die Platzsuche gestaltet sich mitunter sehr schwierig. Mal werde ich total gut aufgenommen, mal sind die Menschen hier unten sehr abweisend. Vorgestern fand ich einfach keine Stelle. Es wurde dunkel und ein junger misstrauischer Farmer schickte mir gleich zwei Streifenwagen auf den Hals. Es ging aber alles gut und ich konnte sogar noch ein Foto machen.
Das ganze Gegenteil der Abend davor: ein wunderschönes Plaetzchen auf einer Farm und drei Bier. Das war noch nicht genug der Farmer war so begeistert, dass er mir noch zwei grüne Scheine für meine Weiterfahrt in die Hand drückte.
Heute wurde ich wieder vom Sherrif vor einen Lebensmittelladen gefragt, was ich hier mache, dann wurde der pass verlangt und er checkte meine Ein- und ausreisedaten über funk: alles war o.k. ich konnte weiter.
Auch ist das Wetter z. Z. sehr instabil, was die Platzsuche etwas erschwert, muss man doch mit z. T. wolkenbruchartigen Schauern rechnen. Das alles bei über 30 grad. auch weht hier noch so ein hauch von der "guten alten Zeit", damals als man hier noch Sklaven hatte... es gibt hier viele sogenannte Plantagen, die man sich anschauen kann. weiße, sog. "Freie" wurden stinkreich durch den Anbau von Zuckerrohr oder Baumwolle, die Arbeit übernahmen natürlich die Sklaven die z. T. unter tierischen Bedingungen "gehalten wurden".
Aber so ist die Geschichte eben, auch ich kann sie nicht mehr ändern, sondern nur aus ihr lernen und versuchen etwas mit nach hause zu nehmen.
Thomas M.

4. 8. 2004
Kaum war der untere Text geschrieben, traf eine aktuelle Nachricht vom Weltenradler hier ein. Sein Text im Original:
Hallo,
hier die neuesten Nachrichten: Eigentlich wollte ich mich, wie geplant am 29. 7. von Tahlequah (Oklah.) aufmachen, aber ein voller Tag Regen zwang mich diesen Termin um 24 Stunden zu verschieben. also setzten sich die beiden Räder meines Fahrrades am 30. Juli in Bewegung. Leichter Nieselregen, 23. Grad, ein aussergewönlicher tag für diese Jahreszeit. Das sollte sich aber bald ändern, denn schon einen Tag später kehrte der Wetteralltag wieder zurück: 36 grad und eine fast unerträgliche Schwühle machten das Radfahren wieder zu einer täglichen Herausforderung, wusste ich doch das ich noch weiter nach Süden wollte...
Ich befand mich dann auch schon nach zwei Tagen an der nächsten Grenze: Arkansas. Hier bekam ich schon mal einen kleinen Vorgeschmack auf den Sueden. Ich hatte an so manchem Abend alle Mühe, einen kleinen Platz auf Privatboden zu bekommen (es ist hier fast alles privat). Oft wurde mir noch nicht einmal die Tür aufgemacht und ich konnte mein kleines Anliegen überhaupt nicht vorbringen. Das kann das reisen zur Qual machen.
Aber es kam noch schlimmer: an einem Sonntag, ich wusste nicht einmal, das es einer war, wollte ich in der Mittagshitze ein Bier trinken. Als antwort kam dann, dass es verboten ist im gesamten Bundestaat Arkansas an Sonntagen Alkohol zu verkaufen. Also versuchte ich es am darauffolgenden Tag, am Montag, freute mich schon auf das kühle Nass. Aber wieder Fehlanzeige. die Antwort war diesmal, dass das hier ein "trockener County (Kreis)" ist, das heißt eis gibt hier im gesamten Kreis keinen Laden, an dem es Alkohol und wenn es auch nur ein Bier ist, zu kaufen.
Aber seit einigen Stunden befinde ich mich entgültig im Sueden, in Luisiana, und keine zehn Meter hinter der Bundesgrenze gab es eine Tankstelle und ein bier für mich.....
km stand 4519!!!!!
Thomas M.

4. 8. 2004
Der Webmaster ist aus dem Urlaub zurück - da gibt's auch wieder News ;-)
Thomas ist inzwischen weit vorangekommen. Streckenmässig betrachtet hat er die Hälfte schon eine Weile hinter sich. Von Colorado aus ging es weiter in südlicher Richtung über Taos nach Santa Fe in New Mexico. Von dort aus radelte er in östlicher Richtung durch Nord-Texas nach Oklahoma. Dort hielt er sich ein paar Tage bei Freunden auf. Das schlechte Wetter zwang ihn sogar zu einer etwas längeren Pause in Oklahoma als geplant. Vorgestern ging es jedoch von dort aus weiter, so dass er inzwischen im Grenzgebiet zu Arkansas sein müsste.
Er konnte während seines Aufenthaltes in Oklahoma einige Bilder scannen und hat uns diese per Email geschickt. Diese sind - wie immer auf der separaten Bilderseite zur USA-Tour zu finden. Üeber 4000 Kilometer liegen inzwischen hinter Thomas...
Vielen Dank an Matthias Hentze der uns die Bilder aus dem Arches-Nationalpark zugeschickt hat und besten Dank auch an Peggy und Steffen, die Thomas am Trabbi von Drehorgel-Rolf fotografierten.


15. 7. 2004
Thomas ist sehr gut über die Rocky Mountains gekommen und war lange im San Luis Valley unterwegs. Danach ging es nach Taos (etwas nördlich von Santa Fee New Mexico). Dort traf er Steffen Dölle und Familie aus Dessau und verbrachte ein schönes Wochenende in Taos. Sie waren im Rio Grande baden, haben das 800 Jahre alte noch bewohnte Puablo Indianerdorf Taos angesehen. Das Beste aber für ihn und seine Freunde war, dass sie an einer Pow Wow (Indianer Tanz- und Musiktreffen und Wettkampf) teilnehmen konnten!!!
Dort entstanden viele wunderschöne Fotos und viele Tonaufzeichnungen, auf die wir nun schon wieder gespannt sein dürfen.
Gester Abend überfuhr er die Grenze zu Texas und ist nun im hohen Norden dieses südlichen Bundesstaates unterwegs. Der aktuelle Kilometerstand ist: 3100!!!


7. 7. 2004
Thomas ist inzwischen in Colorado. Rund 2500km liegen schon hinter ihm. Zur Zeit durchradelt er die Rocky Mountains und hält sich zwischen 2200m und 2400m Höhe auf. Es geht ihm gut - er fühlt sich fit. In 2 bis 3 Tagen will er im Pueblo Taos Reservation sein. Einige Digital-Fotos sollten eigentlich schon bei uns sein, jedoch scheint diesmal der Weg über andere Reisende ein eher längerer Weg zu sein. Sobald erste Bilder eintreffen werden diese natürlich sofort veröffentlicht.


1. 7. 2004
Neue Nachrichten aus den USA - heute mal dirket vom Weltenradler persönlich:
"Hallo Freunde! ich bin in Green River am Interstate Highway 70 eingetrudelt. Gestern hat es den ganzen Nachmittag gegossen und das mitten in der Wüste von Utah. Ich wollte von der Straße runter um mein Schutzblech zu richten....keine 10 Meter ging das gut, alles voller aufgeweichter uralter Vulkanasche. Konnte aber Abens ein Schlafplatz bei netten Leuten in einem Wohnwagen gleich hinterm Haus ergattern...Ende gut alles gut. Man sagte mir das das der erste richtige Regen seit einem Jahr wäre!!! Heute zeigt sich die wüste freundlich. leichter Rückenwind...um 13.00 Uhr schon Tageskilometer 90!!!"
Heute gegen Abend will Thomas nun in der Gegend um Moab sein, im Arches National Park.

27. 6. 2004
Die letzte Nacht verbrachte Thomas - nach einer Tagesstrecke von 146km - bei Goldgräbern. Ein interessantes aber auch wohl ein wenig eigenwilliges "Völkchen". Bei Temperaturen von 18°C und in ca. 2500m Höhe kommt er heute gut voran. Er hat inzwischen über 1400km hinter sich und befindet sich nun im Gebiet des Bryce Canyon.

26. 6. 2004
Thomas befindet sich heute in Milford/Nevada. Extrem schwühles Wetter, hohe Luftfeuchtigkeit und ein Gewitter machen ihm zur Zeit den Weg ein wenig abenteuerlicher. Ein Blitz schlug nur 200m weit von ihm entfernt ein. Er spürte die elektrische Ladung auf seinem Rad deutlich und ist nun sicher vorsichtiger wenn es blitzt...Morgen wird er voraussichtlich den Bryce Canyon durchqueren um etwa zum Monatswechsel an der Grenze zu Colorado zu stehen. Über 1000km liegen nun schon hinter ihm.

24. 6. 2004
Nachdem Thomas in den ersten Tagen seines Aufenthaltes in den USA ein Musikfestival in San Francisco besuchte, startete er vor genau einer Woche an der Golden Gate Bridge seine Tour durch die Staaten. Ein letzter Blick über das Verkehrschaos zum Einen und der herrlichen Bucht von San Francisco zum Anderen und ab ging die Reise. Hitze von 35 Grad und dann ab in die Sierra Nevada. Dann durch Wälder, über Berge vorbei an Seen, dann der bisher höchste Punkt der Carson Pass ca 2400 m. Vom riesigen Lake Tahoe dann die Abfahrt nach Nevada: 82 km/h!!! Trockene Luft, Hitze, Nasenbluten, Sonnenbrand, trockener Mund und eine Straße bis zum Horizont. Auf seinem Web besuchte er die alte Goldgräberstadt Virginia City. Wenn alles klappt steht Thomas morgen an der Grenze zu Utah. Zur Zeit befindet er sich in Eureka (middle in nowhere...) und hat Wasser für die nächste 120 km und Lebensmittel getankt.